Bei herrlichstem Sonnenschein trafen sich 20 Teilnehmer der TGM Gonsenheim/TGM Budenheim zur Besichtigung dreier Gonsenheimer Kirchen.

Start war die Vierzehn Nothelfer Kapelle im Gonsenheimer Wald. Dr. Caspary erklärte die Geschichte der kleinen wunderschönen Kapelle. Weiter ging es zum Rheinhessendom St. Stephan im alten Ortskern von Gonsenheim, auch hier wurde über die Geschichte und Erbauung des Rheinhessendoms berichtet, warum diese Kirche ein Dom ist und dass ursprünglich eine kleinere Kirche auf diesem Platz gestanden hatte.

Nachdem immer mehr Protestanten nach Gonsenheim kamen, entschloss man sich auch in diesem Stadtteil eine evangelische Kirche zu bauen und das mitten auf der Breiten Straße. Dieser Bau ging schneller vonstatten als die Errichtung der katholischen Kirche. Das war nun nicht im Sinne des katholischen Pfarrers, somit wurde St. Stephan höher gebaut, bekam zwei Türme und wurde zum Dom, der weithin schon zu erkennen ist.

Die sogenannte evangelische Inselkirche ist dennoch ein kleines Schmuckstück. Im Zweiten Weltkrieg wurden die Fenster dieser Kirche zertrümmert und konnten durch eine Spende der Familie Klenk, teils mit religiösen Motiven, aber auch mit modern gehaltenen Fenstern, erneuert werden.