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Vier Monate mussten die Sportler der TGM Budenheim ihre Heimat in der Binger Straße verlassen. Sie turnten in Überbrückungs-Sportstätten, hielten sich an der Tischtennisplatte fit oder gingen ihren Kursen nach. Seit dem 18. September ist damit Schluss.

Über vier Jahre plante man im Verein den großen Hallenumbau, der sich nun über einen ersten (fast) abgeschlossenen Bauabschnitt freuen kann. (zum Umbau-Ticker) Während man an der Außenfassade fast tagtäglich die Veränderungen bestaunen konnte, von Betonsanierung bis zum Austausch der Hallenfenster, wurden die Veränderungen am Heiligtum im Inneren, der bislang grüne Hallenboden, geschützt wie ein Schatz. Bis vor wenigen Tagen drang die neue Farbe, nicht nach draußen. Für die Mitfeiernden bot sich so die Halle in einem neuen, hellbraunen Design. Es roch neu und doch war schnell viel Gewohntes, Wohlfühlendes zu sehen. In gemeinschaftlich-familiärer Runde mit über 100 Mitgliedern feierte die TGM ihre „Welcome Home“-Hallenwiedereröffnungsfeier. Was neben sportlich-turnerischen und tänzerischen Darbietungen nicht fehlen durfte, waren dabei allerlei Dankesreden des Turngemeinde Vorstandes.

Der Dank ging da natürlich an die Gemeinde Budenheim und den Landkreis Mainz-Bingen, die sowohl finanziell, als auch organisatorisch der TGM zu Seite standen. Aber auch dem Sportbund Rheinhessen, um Reinhold Heinz und die Budenheimer Volksbank um Bernhard Kurz, die ihre Mithilfe leisteten. Und natürlich an die vielen beteiligten Firmen, die unter Hochdruck am ersten Schritt in die TGM-Hallenzukunft beteiligt waren. Das größte Dankeschön – und da traf der Vereinsvorstand wieder das Herz der Turngemeinde -  ging an die eigenen, ehren- und hauptamtlichen Helfer und Mitglieder. Nicht nur, weil Sie in den letzten Tagen vor der Feier in über 150 „Putz“-Stunden die Halle zum Glänzen brachten, oder am Geräteab- und –rücktransport zur Stelle waren, sondern vor allem, weil Sie die „unbequeme“ Situation ohne Murren mitgetragen haben, Verständnis entgegenbrachten und die „Übergangslösungen“ annahmen. Der Sportbetrieb konnte aufrechterhalten werden und so wurde die Turngemeinde weiter mit Leben gefüllt.

Das alles wäre ohne das „Projektteam“ nicht möglich gewesen. Sieben ehrenamtliche Helfer, die zusammen mit den Vorstandskräften die vielen einzelnen Puzzleteile ordneten, zusammenfügten und nun auf dem neuen Hallenboden zu einem ersten (Zwischen-) Ergebnis brachten. Es bleibt ein Zwischenstand, denn es soll 2017 mit dem zweiten Bauabschnitt weitergehen. Verlassen kann sich die TGM da nicht nur auf die Gemeinde, den Landkreis, ihre Firmen und Sponsoren, sondern auch wieder auf die eigenen Mitglieder.